 | | Bericht 16. Mai 1991 |  |
16. Mai 1991: RMV Uzwil Oberbüren:
Podestplatz für Mathias Eilinger
Frühlingserwachen bei den Uzwiler Rennfahrern: Gleich
siebenmal klassierten sie sich in den vergangenen zwei Wochen in den
ersten zehn Rängen. Für das herausragendste Resultat war
der Niederuzwiler Junior Mathias Eilinger besorgt, der die schwere
Belchen-Rundfahrt in Siglistorf auf dem tollen zweiten Platz
beendete.
Mathias Eilinger steht in seiner vierten Saison als Rennfahrer.
Als Anfänger erreichte er beim Paarzeitfahren in Oberwil den
zweiten Platz, doch seither konnte er nie mehr Blumen von einem
Rennen nach Hause bringen. Ausgerechnet am Muttertag überraschte
der 18jährige Zimmermannlehrling seine Mutter mit einem
Siegerstrauss. Zusammen mit dem Junioren-Quermeister Roland
Müller aus Morgarten war Mathias in der letzten Runde der
Belchen-Rundfahrt ausgerissen. Beim steilen "Siglistorfer" musste er
Müller noch ziehen lassen, doch er konnte sich noch vor dem
heranjagenden Feld als Zweiter ins Ziel retten. Seriensieger Markus
Zberg aus Silenen musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Ob
Mathias wohl nun der berühmte Knopf aufgeht?
Amateure auf Punktejagd
Auf der Jagd nach den Elitepunkten befinden sich momentan die
Uzwiler Amateure. Am meisten punkten konnte bis jetzt der Zuzwiler
Philipp Buschor. Als Neunter in Frauenfeld und Achter in Uznach
totalisiert er bis jetzt 14 Punkte. Stefan Tappeiner erreichte sowohl
in Frauenfeld wie in Gippingen den zehnten Rang, was ihm je einen
Punkt einbrachte. Arg vom Pech verfolgt war einmal mehr Martin Neff,
der in Uznach mit einem platten Reifen ausschied.
Mario lernt sprinten
Bei den Anfängern kommt es wegen der Übersetzungslimite
meist zu Spurtankünften. Fast nach jedem Rennen musste sich der
Flawiler Mario Isler über seine schwachen Sprints ärgern.
So auch in Frauenfeld, wo er in einer Elfer-Spitze den zehnten Platz
erreichte. Doch in Uznach gelang es ihm erstmals, sich im Spurt in
der vorderen Hälfte zu plazieren. Als siebter erreichte er damit
auch sein bisher bestes Resultat an einem Strassenrennen.
Comeback von Peter Kuhn
Vor fünf Wochen brach sich der Oberuzwiler Elite-Amateur
Peter Kuhn bei einem schweren Sturz beim GP von Genf das
Schlüsselbein. Doch Rennfahrer sind zähe Burschen! Sobald
es irgendwie ging, nahm Peter das Training wieder auf, und bereits
beim ARIF-Rennen in Frauenfeld gab er sein Comeback. Vier Tage
später belegte er beim Brutalorennen in Mezzovico (4/5 der
Fahrer gaben auf!) den 15.Rang, und auch in Siglistorf erreichte er
das Ziel mit den Besten.
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