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Rennbericht 15. Mai 1992

15. Mai 1992

RMV Uzwil in der Offensive

Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Radrennfahrer des RMV Uzwil-Oberbüren in der näheren Umgebung starten. In Oberwangen-Dussnang beim GP Tannzapfenland nutzten sie diese Chance zu einer von der Offensive geprägten Vorstellung.

pk. Am Samstag standen die Amateure und die Frauen im Einsatz. Im Amateurrennen über 130 km starteten gegen 200 Fahrer, und enstsprechend eng ging es auf dem 11 km langen Rundkurs zu und her. Die drei Uzwiler Stefan Tappeiner, Patrick Buschor und Peter Kuhn konnten sich aber gut in Szene setzen. Drei Runden vor Schluss verabschiedete sich Ex-Elite-Amateur Peter Kuhn vom Feld und suchte sein Heil in der Offensive. Nach und nach konnten weitere Fahrer aufschliessen, bis sich 13 Fahrer zum Endspurt um den Sieg rüsteten. Leider erwischte Peter das falsche Hinterrad und fand keine Lücke zum durchstossen, so dass er sich mit Rang sieben zufrieden geben mussten. Dennoch ein schöner Erfolg für ihn, der aus Studiengründen nur noch wenig trainiert. Im Finale konnte sich auch noch Patrick Buschor aus dem Hauptfeld lösen und wurde guter 15. Stefan Tappeiner musste im Endspurt wegen eines Sturzes abbremsen, nach langwierigen Knieproblemen war dieses Rennen aber auch für ihn ein Lichtblick.

Hartes Elite-Brot

Für Elitefahrer Philipp Buschor und seine Girini-Mannschaft war das zur ARIF-Meisterschaft zählende Rennen ein richtiges Heimrennen. Entsprechend gross waren die Erwartungen. Philipp fuhr zwar meist in den vorderen Positionen, aber bei der entscheidenden Attacke war er wie seine Teamkollegen nicht präsent. So beendete der Neo-Elite das Rennen in der Anonymität des Hauptfeldes. Philipp kann in den kommenden zwei Monaten noch weiter Elite-Luft schnuppern, dann muss er wie seine Klubkollegen Martin Neff und Mathias Eilinger in die Radfahrer-RS einrücken.

Mario im Pech

Der Flawiler Junior Mario Isler zeigte in Dussnang ebenfalls Mut zur Offensive. Zusammen mit fünf Rennkollegen versuchte er das Hauptfeld zu distanzieren. Dagegen legte allerdings "shooting star" Markus Zberg sein Veto ein. Seine Bemühungen waren eine Runde vor Schluss erfolgreich, Mario musste seine Träume begraben. Im Spurt des ganzen Feldes erreichte der eher schwache Sprinter kein Spitzenresultat. Seine starke Vorstellung nach einigen Enttäuschungen verspricht für die nächsten Rennen aber einiges.

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Letzte Änderung: 04.12.2011, Autor: Peter Kuhn
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