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 | | Rennbericht 14. September 1999 |  |
14.9.99: Wolfertswiler Radsportler 1999 wieder verbessert
Starkes 1999 mit Perspektiven für 2000
Marcel Schilliger, Severin Gschwend und Stefan Schilliger , die
drei Wolfertswiler Radrennfahrer in den Farben des RMV
Uzwil-Oberbüren, blicken auf eine grösstenteils
zufriedenstellende Saison zurück.
pk. Der jüngste im Wolfertswiler Trio, der 16-jährige
Elektriker-Lehrling Stefan Schilliger, überzeugte das ganze Jahr
mit konstanten Leistungen. Den Glanzpunkt setzte der alte und neue
St. Galler Kantonalmeister der Anfänger am Kriterium in Rankweil
(Ö), wo er die internationale Konkurrenz in Schach hielt und
souveräner Sieger wurde. Als Dritter am Kriterium in Arosa,
Sechster am GP Stammertal und Zwölfter der
Schweizermeisterschaft zeigte er wiederholt hervorragende Leistungen.
Stefan, der seit seinem zehnten Lebensjahr Rennen fährt, startet
im nächsten Jahr in der Kategorie Junioren und möchte dort
möglichst rasch den Anschluss zur Spitze herstellen.
Marcel Schilligers Perspektiven
In der Junioren-Kategorie gehört Stefans älterer Bruder
Marcel bereits zu den arrivierten Fahrern. Dank guten Resultaten an
Strassenrennen (14. in Flawil) und Kriterien (2. in Rankweil) durfte
er als Mitglied des Teams Ostschweiz auch an den beiden
internationalen Etappenrennen in der Schweiz teilnehmen. An der Tour
du Pays de Vaud (Waadtland-Rundfahrt) schlug er sich als 50. des
Schlussklassements beachtlich. Noch etwas besser lief es ihm
vergangenes Wochenende am GP Rüebliland (Kanton Aargau), dem
einzigen Weltcuprennen der Junioren in der Schweiz. Er hielt in allen
vier Etappen mit der Weltklasse mit und klassierte sich als
Gesamt-44. Damit war er zusammen mit dem zeitgleichen
Bütschwiler Martin Langenegger Leader seiner Mannschaft und
einer der besten Schweizer des Jahrgangs 1982, was für sein
zweites Jahr in der Kategorie Junioren einiges erhoffen
lässt.
Severin Gschwend zeigte Nerven
Das Strassenrennen in Flawil war das erklärte Saisonziel des
dritten Wolfertswilers, des 18-jährigen Juniores Severin
Gschwend. Seine wiedergewonnene Form (10. am GP Fricktal) und die
Motivation des Lokalmatadors liessen auf einen Exploit des
Allrounders hoffen. Doch bereits beim ersten Aufstieg nach Burg
verlor Severin den Kontakt mit der Spitze. Das äusserst forsche
Anfangstempo und wohl vor allem die nervliche Belastung zeigte bei
ihm Wirkung. Der 34. Rang mit sieben Minuten Rückstand bedeutete
für ihn einen grosse Enttäuschung und die Nicht-Selektion
für den GP Rüebliland. Solche Erfahrungen gehören zum
Sportlerleben und sollten Severin nicht daran hindern, sein grosses
Talent nächstes Jahr in der Kategorie U-23 in gute Resultate
umzusetzen.
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