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MuM-Stafette 14.06.2003

Aus Anlass des 200-Jahre-Jubiläums des Kantons St.Gallen versuchten rund 5400 Sportler einen Dampfzug vom Bodensee bis zum Zürichsee zu überholen.

Die 450 Teams überwanden die Strecke von Rorschach nach Rapperswil schwimmend, laufend, bikend, inlineskatend oder mit Velo und Rollstuhl. Eine tolle Stimmung herrschte an den Etappenorten , so auch auf dem Bahnhofareal in Uzwil, wo der erste Sportler bereits eine halbe Stunde vor dem Dampflokzug eintraf. Bis zum Schluss in Rapperswil konnten die Sportler den Vorsprung halten.

Das Organisationskomitee der MUM- Stafette (Mensch und Maschine) hatte alles bestens organisiert. Am Etappenort Uzwil hatte die Organisation der Rad- und Motorfahrverein Uzwil-Oberbüren übernommen. In einem Festzelt wurden die Zuschauer und Sportler mit Speis und Trank verpflegt. Den Trank brauchte jedermann auch dringend, denn es war ein strahlender heisser Sommertag.

Die vielen Sportler, wie auch die vielen Organisatoren und Helfer auf der strecke, hatten mit grosser Freude an dieser einmaligen Aktion mitgemacht. Auf der ganzen Strecke waren die Strassen mit orangen Bändern abgesperrt und markiert. Es gab Streckenposten, die den Sportlern den Weg zeigten, den Verkehr regelten und für Ordnung sorgten. An einem Streckenposten am Bahnhof Uzwil war auch der ehemalige Kirchenratspräsident Bruno Lusti, der sich in dieser Rolle sichtlich wohl fühlte. An jedem Etappenort wurde ein kleineres oder grösseres Fest organisiert. Es gab auch einen Besenwagen, der die letzten oder die total verausgabten Sportler aufnahm. Nicht alle Sportler kamen fit und strahlen ins Ziel, wie jeweils die allerersten,einige waren von den Anstrengungen arg gekennzeichnet. Doch alle hatten ihr Bestes gegeben, und es hatte sich gelohnt, denn der erste Sportler in Rapperswil traf vor dem Dampflokzug ein.

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Letzte Änderung: 04.12.2011, Autor: Stefan Schilliger
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