Radjugendtour Oststeiermark

Am ersten Tag reisten wir an bis nach Altmünster. Da fuhren wir erstmals in der Gruppe zusammen und wir machten ein paar Fotos.  Nach dem Nachtessen trafen wir uns noch schnell in der Bar und besprachen wichtige Sachen rund ums Rennen danach gingen wir schlafen.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Fürstenfeld wo wir dann auch die nächsten paar Tage stationiert waren. Wir checkten ein, packten unsere Koffer aus, verstauten Material in einer Garage. Danach ging es an den Start des Prologes, der in Bad Walters Dorf stattfand. Wir waren alle recht nervös, wir probierten auf dem flachen 1.7km langen Parcours das Beste zugeben, auch wenn es nicht zu unseren Stärken gehörte. Am nächsten Morgen mussten noch an einigen Rädern kleine Veränderungen/Reparaturen vorgenommen werden, damit wir alle die erste richtige Etappe absolvieren konnten. Für viele von unserem Team war es das erste Mal in so einem grossen Fahrerfeld mit zu fahren, welches rund 130 Fahrer zählte. Folglich waren wir alle recht nervös und in den ersten paar Kilometern, als das Feld noch neutralisiert war, konnte man die Nervosität dann deutlich spüren. Die Etappe von Fürstenfeld nach Stubenberg war rund 64km lang mit 900hm. Mit einem Schnitt von 41 km/h ging es recht zur Sache. Ich konnte bis kurz vor Schluss mithalten und wurde 48. Mit einem Rückstand von 3.19 min auf den Sieger war das mein persönlich bestes Resultat an der Radjugendtour.

Die nächste Etappe war vom Regen geprägt. Es gab einen Massensturz, doch zum Glück betraf es keinen von unserem Team. Wir hatten die zweite Etappe heile überstanden. Fabio wurde im Sprint fünfter, Pascal wurde 89. Mit einem Rückstand von 4.28 min, Ich wurde 66. mit einem Rückstand von 1.11 min. Am Abend als wir uns ausruhten und massiert wurden, waren zur selben Zeit Fabian, Marcel und Gabi unsere Velos im Scheinwerferlicht am Putzten und warten. Die dritte Etappe war die Königs Etappe, doch für uns verlief sie nicht sehr gut wir wurden beide am Ende des ersten Berges aus dem Rennen genommen, da der Rückstand auf die Spitze schon zu gross war. Am Ende des Tages schafften es nur 69.Fahrer von 127 ins Ziel. Mittlerweile waren wir alle schon recht erschöpft, doch nun hiess es nochmals auftanken und an den Start der letzten Etappe zu fahren, die von Weiz über 64km nach Passail führte. Jeder wollte nochmals alles geben und es wurde wieder richtig aggressiv gefahren. Nach etwa 15km fuhr ich voll von ganz hinten am Feld nach vorne und fühlte mich erstaunlich fit doch als wir in den Berg fuhren ging erstmal gar nichts mehr und es spülte mich hinten raus.  Ich probierte mich mühsam durch die Wagenkolonne wieder ans Feld heran zu fahren, ich schaffte es dann in das Verfolgerfeld wo Ich mit 7.19 min Rückstand als 59. Ins Ziel einfuhr. Danach gab es Siegerehrungen und Spaghetti für alle. Und dann war es auch schon an der Zeit uns auf die Heimreise zumachen.

 

Die Radjugendtour war eine super Erfahrung für uns und wir konnten viel daraus lernen.

Sie ist das grösste U17 Radrennen Europaweit. Teams aus Italien, Slowakei, Kroatien, Belgien Niederlande, Irland, Schweden und noch etliche mehr nahmen daran teil. Insgesamt waren es 130 Fahrer. Es war ein riesen Erlebnis und hat echt Spass gemacht, wir konnten uns eine Woche ein bisschen wie Profis fühlen. Im Gesamtklassement über alle fünf Tage wurde Pascal 98. Und Ich 63.  Das alles wurde ermöglicht durch das Team Aargau das Fabian Müller leitete. Wir waren sechs Fahrer, 3 Helfer und eine Masseurin. Vielen Dank an Fabian Müller, dass er das für uns ermöglicht hat. Und auch einen Dank an den RMV, für die  finanzielle Unterstützung.

 

Das war mein Bericht über die 33.Int Radjugendtour Oststeiermark

Cyrill Gätzi