Rennbericht von Cédric

Während des Winters besuchte ich regelmässig mit dem RMV das Spinning. Nach ein paar Trainingsausfahrten im Frühling ging es endlich los. Zur Vorbereitung bin ich das Bike Rennen Niederhelfenschwil und ein Trainingsrennen in Pullendorf gefahren.

Anfang April bin ich in Eichstetten ein Rennen vom BaWü-Schüler-Cup gefahren und danach sind wir direkt ins Trainingslager nach Riccione (IT). Bei zwar kühlen Temperaturen genossen wir die verkehrsarmen Strassen (italienische Qualität) und die sehr schöne Landschaft.

Danach bestritt ich regelmässig die Rennen der Vereinigung Schweizer Radsportschulen und vom 4-Länder-Cup. Das stärkste Rennen fuhr ich in Gippingen, wo ich zum ersten Mal mit der Spitzengruppe ins Ziel kam.

Das erste Schweizer Rennen verpasste ich dann leider wegen einer Autopanne. Also ging es erst am 1. Mai los in Mauren beim traditionellen «Rund um den Weiherring», wo ich 10. wurde.

Bei einigen Rennen mussten wir einen Geschicklichkeitsparcours bestreiten, welchen ich einige Male ohne Fehler absolvieren konnte. Dadurch konnte ich meine Platzierung vom Rennen meistens noch etwas verbessern.

Meine besten Resultate waren je ein 5. Rang in Pullendorf, Gippingen und Donaueschingen. In der Jahreswertung der Schweizer Radsportschulen wurde ich 7.

Vor den Sommerferien bin ich dann noch meine erste grosse Rundfahrt gefahren. Dies war ein ganz besonderes Erlebnis, so waren doch insgesamt 150 Fahrer am Start. Beim Prologzeitfahren (6km) vom Freitag konnte ich den guten 42 Rang erreichen. Am Samstag ging es dann so richtig los, zum ersten Mal versuchte ich mich in einem grossen Fahrerfeld zu behaupten. Was gar nicht so einfach war. An diesem Tag war es sehr heiss und das Rennen wurde zu einer richtigen Hitzeschlacht. Ich hatte mit der Hitze und dem grossen Feld einige Mühe und klassierte mich im 89. Rang. Bei der Schlussetappe am Sonntag ging es dann weiter und ich konnte meine Position schon etwas besser behaupten. Ich wurde in der Etappe 74. und im Gesamtklassement 69. Für mich war diese Rundfahrt eine tolle Erfahrung und ein unglaubliches Erlebnis.

In diesem Jahr bin ich dann noch mit Grosspapi und Papi meinen ersten grossen Alpenpass mit dem Rennvelo gefahren. Nach einem kurzen «Zwischentief» kam ich glücklich und mit Vorfreude auf die Abfahrt auf dem Klausen an. Zurück ging es dann in rasanter Fahrt wieder bis nach Glarus zu unserem Auto.

Im Herbst waren wir in der Lenzerheide zum Downhill-Biken. Das hat mir sehr viel Spass gemacht. Ist es doch einiges einfacher, den Berg mit der Bergbahn zu erklimmen, als selbst hoch zu trampeln.

Jetzt im Spätherbst fahre ich noch ein paar Rennen vom Krapf-Bike-Cup.

Eine besondere Freude ist es für mich, jeweils auf der Rennbahn in Grenchen zu fahren. Dies macht mir sehr viel Spass.

Das Training ist mir nicht immer leichtgefallen, leider waren oftmals nur Erwachsene mit dabei. Die wenigen Ausfahrten mit anderen Schülern hatten mir immer viel Spass gemacht.