Rennbericht Cyrill Gätzi

Dieses Jahr begann ohne Trainingslager In Norditalien. Schon fast ein bisschen ungewohnt, wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückblicke. Aber nun ja, so ist es halt, denn diese Pandemie ist noch immer nicht vorbei, und so verbrachte ich meinen Winter auf der Rolle. Ich entdeckte Zwift für mich. Das ist toll, aber halt Immer noch mein Wohnzimmer, und nicht eine norditalienische Strasse. Nichts desto trotz habe ich mich seriös auf meine erste U23 Saison vorbereitet, damit ich, wenn die Rennen dann kommen, auch fit bin. Am 11.April war es soweit; das erste Rennen der Saison stand auf dem Programm. Leider erkältete ich mich in der Woche zuvor noch, ein bisschen mitgenommen stand ich dann doch noch am Start. Am Ende reichte es für den 29. Rang. Danach folgten weitere vier Rennen die jedoch eher ernüchternd ausfielen, und mich nicht so recht zufrieden stellten. Ich verlor den Glauben nicht, und konnte eine für mich gute Elite Schweizermeisterschaft fahren, die ich auf dem 35.Gesamtrang und der 11. Schweizer Nationale Fahrer war. Danach begab ich mich nach meiner einwöchigen Pause nach Frankreich für ein kleines Trainingslager in den Savoier Alpen. Nach fünf Tagen Pässe fahren und Sonnenschein fuhren wir wieder in die verregnete Schweiz zurück, wo die nächsten Rennen auf uns warteten. Am GP Oberbaselbiet kam Ich nicht richtig in Schwung und fuhr in einer Verfolgergruppe das Rennen zu Ende als 28. Am 5.9.21 stand der GP Cham Hagendorn im Kalender Ich wollte Im Feldsprint bei der sehr schnellen Zielankunft nicht volles Risiko eingehen so belegte ich mit den Eliten zusammen den 27.Rang. Eine Woche später ging Ich mit grosser Motivation in mein letztes Rennwochenende dieser Saison an der Tour du Jura Ich hatte gute Beine, und konnte in der zweitletzten Runde nochmals aus dem Feld herausfahren und wurde so 6. der Kategorie Amateur/U23. Dies war mein bestes Saison Ergebnis. Am drauf folgenden Tag waren meine Beine zu schwer um ein gutes Resultat beim Radklassiker Chur Arosa einzufahren. Dies war meine Saison 2021, und nun befinde Ich mich bereits in mitten der Vorbereitungen auf 2022. Es wird sich für mich einiges ändern, ich wechsle vom Team Bauersport zu Taurus welches ebenfalls Im Aargau heimisch ist, jedoch breiter aufgestellt ist. Neu wird mich auch Stefan Mastaller als Trainer begleiten. Ich bedanke mich bei allen Personen die mich in dieser Saison unterstützt haben, Danke!